Barnabas Kelemen - Violine

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Biografie

Biografie

 

Mit seiner „natürlichen Musikalität“ und seinen „meisterlichen technischen Fähigkeiten“ (The Guardian) hat der ungarische Geiger Barnabás Kelemen die Aufmerksamkeit der Musikwelt auf sich gelenkt. Er beherrscht ein breit gefächertes Repertoire, das von der Klassik bis in die zeitgenössische Musik reicht – so spielte er die ungarischen Erstaufführungen der Violinkonzerte von Ligeti und Schnittke sowie von Werken für Violine von Gubaidulina und Kurtág, die er gleichzeitig uraufführte. 


Barnabás Kelemen konzertiert unter anderem mit dem BBC Symphony, Budapest Festival Orchestra, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, Helsinki Philharmonic, Hong Kong Philharmonic, Hungarian National Philharmonic, Indianapolis Symphony, Irish Chamber Orchestra, Kioi Sinfonietta, Lahti Symphony, London Philharmonic, Malaysian Philharmonic, NDR Radiophilharmonie Hannover, Netherlands Radio Orchestra, Norwegian Chamber Orchestra, Philharmonia Auckland, Tapiola Sinfonietta und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Er arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Olari Elts, Iván Fischer, Sascha Goetzel, Pietari Inkinen, Vladimir Jurowski, Tonu Kajuste, Zoltán Kocsis, Hannu Lintu, Michael Sanderling, Leif Segerstam, Dmitri Slobodeniouk, Masaaki Suzuki, Gábor Takács-Nagy und Krzysztof Urbánski. Als Solist und Leiter trat er mit dem Budapest Festival Chamber Orchestra, Het Kamerorkest Brugge, Indianapolis Symphony, Norwegian Chamber Orchestra und Royal Concertgebouw Chamber Orchestra auf.


Zu seinen Partnern im Kammermusikbereich zählen unter anderem Zoltán Kocsis und Shai Wosner, mit denen er Rezitale im Concertgebouw Amsterdam, im Bozar Brüssel und der Carnegie Hall in New York spielte. Das von ihm 2010 in Budapest gegründete Kelemen Quartett erhielt beim Melbourne International Chamber Music Wettbewerb 2011 die Silbermedaille, den Publikumspreis und den Musica Viva Grand Preis, der mit einer landesweiten Tournee der Preisträger einhergeht sowie den ersten Preis beim renommierten Premio Paolo Borciani 2014 in Reggio Emilia. 

In der Saison 2014/15 ist Barnabás Kelemen als Solist zu Gast beim Iceland Symphony mit Eivind Aadland, beim Norwegian Chamber Orchestra, beim Estonian National Symphony mit Olari Elts, beim Helsingborg Symphony mit Stefan Solyom, beim Helsinki Philharmonic mit Pietari Inkinen, bei der Tapiola Sinfonietta mit Ryan Wigglesworth, bei den Münchner Symphonikern mit Kevin John Edusei, beim Pannon Philharmonic mit Tibor Bogányi, beim Het Kamerorkest, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen mit Ola Rudner und beim Athens State Symphony mit Stefanos Tsialis. Darüber hinaus gibt er Rezitale mit Olli Mustonen in Ljubljana und in der Wigmore Hall sowie Kammermusikkonzerte mit Nicolas Altstaedt und Alexander Lonquich. Das Kelemen Quartett gibt in der aktuellen Saison Debüts im Concertgebouw Amsterdam, im Bozar in Brüssel, in Genf, in der Laeiszhalle Hamburg, in Mailand, in Turin, in Venedig, im Musikverein Wien und beim Festival Settimane Musicali di Ascona. Wiedereinladungen führt das Quartett nach Budapest, nach Florenz und in die Wigmore Hall London.

Unter Barnabás Kelemens vielseitigen Einspielungen ist besonders seine Aufnahme mit Tamás Vásáry von Brahms' Sonaten für Violine und Klavier hervorzuheben, die mit einem Diapason d'Or ausgezeichnet wurde. Auf ebenso großen Beifall der Kritiker stieß seine Einspielung mit Gergely Bogányi von Liszts Gesamtwerk für Violine und Klavier, die 2001 den Grand Prix du Disque der Internationalen Liszt Gesellschaft erhielt. Seine beim Label Hungaroton erschienene Aufnahme von Bartóks Rhapsodien und Violinkonzert Nr. 2 mit dem Hungarian National Orchestra und Zoltán Kocsis gewann den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2011. Aus jüngerer Zeit stammt eine Live-DVD vom Label Hungaroton mit allen Violinkonzerten von Mozart sowie CDs mit Bartóks Violinkonzert Nr. 1 mit dem Hungarian National Philharmonic Orchestra und Zoltán Kocsis. Die jüngste Aufnahme der Bartók Reihe beim Label Hungaroton mit Barnabás Kelemen und Zoltán Kocsis mit beiden Bartók Sonaten für Violine und Klavier und der Sonate für Violine solo wurde mit einem Gramophone Award in der Kategorie Kammermusik 2013 ausgezeichnet.


1978 in Budapest geboren, begann Barnabás Kelemen im Alter von 11 Jahren an der Franz Liszt Akademie Budapest Violine zu studieren. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, unter anderem gewann er den 1. Preis der International Violin Competition Indianapolis 2002 und den 3. Preis des Queen Elizabeth Wettbewerbs Brüssel 2001. Als Anerkennung für seine Erfolge wurde Barnabás Kelemen mehrfach vom ungarischen Staat ausgezeichnet, so erhielt er den Sándor Végh Preis 2001, den Franz Liszt Preis 2003, den Rózsavölgyi Preis 2003 und jüngst den Kossuth Preis 2012. Barnabás ist seit 2005 Professor an der Franz Liszt Music Academy Budapest und seit 2014 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er unterrichtet regelmäßig in Meisterklassen und als Gastprofessor an der Indiana University Bloomington. 


Er spielt eine Guarneri del Gesú-Violine von 1742 (vormals in Händen von Dénes Kovács), die ihm vom ungarischen Staat zur Verfügung gestellt wird.

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